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Dan Bau (Đàn Bầu)

Das Dan Bau stammt aus Vietnam (Đàn bầu). Es handelt sich um eine einsaitige Stabzither (oder Monochord), die seit etwa 1770 bekannt ist. Damals bestand das Instrument aus einem Bambusstab mit der Schale einer halben Kokosnuss als Resonanzkörper. Inzwischen kommen andere Materialien zum Einsatz, aber das Grundprinzip ist bestehen geblieben.

Die charakteristischen Flageoletttöne entstehen dadurch, dass der Spieler die Saite an mehreren Stellen mit dem Handballen leicht berührt während er sie gleichzeitig mit einem Plektrum aus Bambus, Horn oder Kunststoff, das in der gleichen Hand gehalten wird, zupft. Die andere Hand variiert die Grundspannung der Saite über einen langen, flexiblen Hebel aus Bambus. Dies erzeugt beim Spiel einen hellen, klaren Glissandoklang. Verschiedene Techniken dabei ermöglichen stark voneinander abweichende Klänge und auch Vibrato-Effekte sind typisch.

Ursprünglich gilt das Dan Bau als Soloinstrument – insbesondere in den ländlichen Gebieten Vietnams. Das liegt wohl in erster Linie an der prinzipiell geringen Lautstärke. Aus diesem Grund kommt es auch als Begleitung bei Dichterlesungen zum Einsatz. Dennoch: Auch am Dan Bau ist der technische Fortschritt nicht spurlos vorbeigegangen. Die modernen Verstärker machen es möglich, das Dan Bau auch in der Rock- und Popmusik erklingen zu lassen. Und verschiedene Solisten haben erkannt, wie interessant die Klänge in Verbindung mit der E-Gitarre wirken.

Die Saite des Dan Bau ist standardmäßig auf den Grundton C gestimmt. Dies ändern jedoch einige Musiker, wenn sie das Instrument auf moderner Basis verwenden wollen. Dann ist der gestimmte Ton A.

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